Konfessionslos oder humanistisch? – Über Orientierungslosigkeit und not-wendiges Bekenntnis

Blütensthaub

Wer heute keiner der beiden großen Kirchen angehört, wird von den Behörden und Schulen meist als konfessionslos oder unter Verschiedene registriert. Die Konfessionslosigkeit ist in unserer Gesellschaft derzeit noch immer eine Minderheiten-Position, die wie für alle Minderheiten gewisse Schwierigkeiten wie Ausgrenzung und Ablehnung mit sich bringen kann. Besonders Kinder leiden darunter, wenn sie beispielsweise in der Schule gefragt werden: „Bist du evangelisch oder katholisch?“, und sie dann gehalten sind, zu antworten: „Ich bin gar nichts“. Und auch die Erwachsenen ohne Konfession nennen sich entweder Atheisten, Konfessionslose oder in seltenen Fällen auch schon mal Agnostiker.

Eine solche Außenseiterposition kann leicht zu einer Art kindlicher Trotzhaltung gegenüber der Anpassung fordernden Umwelt führen, sie kann sogar zu einer masochistischen Märtyrerhaltung werden. Sie kann durchaus auch positiv erlebt werden, wenn die Persönlichkeit psychisch stabil genug ist.

Wenn sich Konfessionslose aber als mündige Menschen und verantwortungsbewußte Demokraten sehen wollen, dann kann ein Nicht-Gottgläubiger, ein…

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