Über Genügsamkeit

Ich Nicht

Der Gedanke der Genügsamkeit ist leider zu unmodern geworden, um noch eine tatsächliche gesellschaftliche Relevanz zu besitzen. Dabei wäre Genügsamkeit der ideale Weg, um viele Probleme ökologischer und sozialer Natur und obendrein auch persönlicher Natur zu lösen. Mit Genügsamkeit meine ich nicht Askese oder Einsiedelei, sondern die weitestgehende Reduzierung der Bedürfnisse auf das Notwendige. Das bedeutet Essen und Trinken, eine warme Behausung, ein Bett als die primären und Arbeit, die ein oder andere Möglichkeit zur Zerstreuung, ein freundliches soziales Umfeld, sowie etwas körperliche Betätigung usw. als die sekundären Bedürfnisse. Die Genügsamkeit liegt lediglich darin, sich mit weniger zufrieden zu geben. Was der Mensch braucht ist sehr wenig. Jedoch sind wir derart verzogen, dass uns eine Unzahl an sekundären Bedürfnissen in jedem Fall gerechtfertigt, manchmal notwendig erscheint, obgleich diese es nicht sind. Mit dieser Art von Konsum werden wir alle zu Tätern, ob wir es wollen oder nicht, wir tun der…

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