Heinrich Heine hat Liebeskummer

Sätze & Schätze

heine1Nicht lange täuschte mich das Glück,
Das du mir zugelogen,
Dein Bild ist wie ein falscher Traum
Mir durch das Herz gezogen.

Der Morgen kam, die Sonne schien,
Der Nebel ist zerronnen;
Geendigt hatten wir schon längst,
Eh wir noch kaum begonnen.

Heinrich Heine (1797 – 1856) wäre eigentlich der ideale Begleiter für alle liebeskummrigen Menschen. Für jede der Trennungsphasen, wie sie in einschlägigen Magazinen ausführlichst beschrieben werden – Schockstarre – Wut – Trauer – Rachegelüste – Trotz – Neuanfang – ein passendes Gedicht. Freudscher: Wollte gerade schreiben „Gericht“. Meist steht Liebeskummrigen, vor allem in Phase 1 bis 4,  jedoch eher der Sinn nach sehr, sehr schwermütigen Verse. Kommt man da mit Heine, lädt man den Zorn noch auf sich selbst. Und deshalb ist zu hoffen, für jedermann: Dass die Liebe bleibt. Selbst wenn sie in den Schnee geschrieben steht (gesehen auf dem Augsburger Stadtmarkt). Und nicht mit dem ersten…

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