Im Frühling des Lebens

claudia maria kraml | mittelstadtklima

Die heutige Jugend verfasst mit schwarzer Tinte und silberner Feder mehrseitige Briefe, während der Computer als Nachschlagewerk für die fehlenden fremdsprachigen Übersetzungen dient. Besagte, dicht beschriebene Blätter werden niemals abgeschickt, und doch erhofft sie sich, das Ganze eines Tages in gedruckter Form zu lesen. Noch wagt sie kaum, von dieser Möglichkeit zu sprechen, allein der Gedanke daran ist ihr Antrieb. Und wenn auch nichts Dementsprechendes geschehen sollte, war es dennoch ein erfüllender Zeitvertreib und Weg, auf noch nicht ausgetretenen Pfaden Lösungen zu finden. Wer muss schon sogenannten Ruhm erlangen, um sein Leben als sinnvoll zu betrachten? Wenn Bekanntheit, dann bitte welche positiver und kultivierter Art. Und trotzdem sind die verborgenen Perlen oft die kostbarsten.

Die heutige Jugend verbringt ihre Freizeit gern in der Umgebung von Worten und Bildern, Klängen und klugen Menschen, wobei letzteres Attribut nicht zwangsweise auf einen bestimmten Bildungsgrad verweist. Sie führt mit Vorliebe interessante Gespräche, verliert beim…

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