Die Erfahrung vom Text

Á.M. Perezáno ∙ Leben und Poesie

Der Leser macht jene Bereiche des Textes signifikant, die entweder seiner kulturellen Prägung entsprechen oder von ihm als Derivate eines übergeordneten semantischen Feldes aufgefasst werden.
Unsere Lektüre ist zumeist dahingehend motiviert, ein homogenes Gesamtbild zu konstruieren. Der Leser betreibt eine Subsumtion der zuträglichen Details unter seinen individuellen Interpretationsstrang und treibt jene Informationen, die seiner Lektüre nicht befruchtend zur Seite stehen, in die Insignifikanz. Somit lässt sich die Lektüre als eine primär selbstreflexive Tätigkeit klassifizieren.

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