Krasse Themen, beinahe Wahnsinnige und wehende Vorhänge

Wildgans's Weblog

Im neuesten John Irving-Buch „In einer Person“ sind die Themen seiner sämtlichen Romane krass und breitbeinig derart frisch, frech und unfromm beschrieben, sogar lernen kann man noch; zum Beispiel wusste ich nicht, dass man in der Zeit, als so viele an AIDS starben, man die soeben gegangenen niemals mit einem nahen Angehörigen allein lassen durfte. Im Buch geschieht das, die Mutter bittet die anwesenden Freunde ihres nun toten Sohnes, kurz rauszugehen- eine Krankenschwester sieht die beiden auf dem Gang, sieht ihnen an, was passiert sein muss, reißt die Zimmertür auf und ruft: Zu spät!- Die Mutter hatte in eine „vorsorglich“ mitgebrachte Spritze Blut ihres Sohnes gefüllt und sich injiziert, blitzschnell das alles- damals, vielleicht auch heute noch kam das wohl häufig vor…

Diese Szene des Romans geht mir kaum aus dem Kopf. Es gibt tausend andere, exzellent beschriebene. Zu Anfang habe ich einige Seiten überblättert, denn die Regieanweisungen und Besetzungsprobleme…

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