Reflexionen über die Lyrik

Á.M. Perezáno ∙ Leben und Poesie

Dichtung dient dazu, Leistungen der Sprache, der Verschriftlichung oder der Bewusstmachung zu akzentuieren.

Dichter sein bedeutet, einen individuellen Weg zur sprachlichen Verwirklichung aufzuzeigen.

Was das Gedichtwort von seiner gleichnamigen Alltagsentsprechung unterscheidet, ist seine semiotische Qualität und Varianz.

Das Gedicht bringt autonome Zeichenbeziehungen hervor und entwickelt auf Grundlage dessen ein eigenes System von Äquivalenzen.

Poetisieren bedeutet, ein vorhandenes Zeichen nicht im Sinne einer Aussage zu begreifen, sondern es in die Kodierung des jeweiligen Textes einzuspeisen und ggf. zu dekonstruieren.

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